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‍„Schuld“ an der Leidenschaft zur Fotografie, war mein Vater - er schenkte mir mit 7 Jahren seine damalige Kamera . Ich wußte nicht wirklich etwas damit anzufangen aber die Technik dahinter interessierte mich schon sehr. Schnickschnack wie automatische Belichtungsmessung oder gar Autofokus gab es nicht. Man mußte das Licht verstehen lernen und sich Zeit nehmen um ein Foto zu gestalten, mit der Erfahrung wuchsen die Erfolge und mit 15 Jahren kaufte ich mir meine erste Kamera, mit einigen Automatiken, die das Leben und Zukunft durchaus vereinfachen sollten. In dieser Zeit war ich viel in sportlicher Sache Unterwegs - Judo und Voltigieren/Reiten. Ich habe viele Bilder gemacht aber irgendwie fehlte etwas (für die Presse oder Berichterstattung hat es immer gereicht) aber ich wollte mehr…


‍Bilder die Geschichten Erzählen…   

‍(davon hatte ich mehrfach gelesen und gehört nur wirklich gemacht habe ich bis dahin keine)

‍Ich mußte also meinen eigenen Weg finden - das hat nur leider nichts damit zu tun, zu fotografieren was es eh schon millionenfach als Postkartenmotiv gibt, weil auch das, auf Dauer, höchst unbefriedigend ist…


‍Also fand ich mich in der Sportfotografie wieder, die ein gutes Auge und echte Schnelligkeit erforderte und der Naturfotografie, wo es meist gemächlicher zu geht und man Zeit zur kreativen Bildgestaltung hat. Dazwischen gab es für mich immer wieder die Gelegenheit der Portraitfotografie (ein zwischen Ding zwischen Beidem) - Augenblicke im Leben eines Menschen sind auch oft sehr schnell vergänglich und müssen aber trotzdem ins rechte Licht gerückt werden um auch für andere interessant zu werden.


‍„NEUES“ mußte her und dies entwickelte sich immer weiter - das Auge und Verständnis fürs Detail entwickelte sich!

‍Heutzutage im Zeitalter von Social-Media & Co. gibt es nichts wichtigeres als hochwertige „Content Erzeugung.“


‍Was mich aber in den letzten Jahren wirklich voran brachte, waren die stundenlangen Gespräche und gemeinsamen Foto-Exkursionen mit Menschen die ähnlich dachten wie ich:

‍An dieser Stelle ein ganz großes Dankeschön an Susanne, meine Frau, Rob Reinkemeier und Joachim Rudolph aus Zingst, die meine Fachsimpeleien und tausendfachen Pausen für neue Wege & Ansichten in der Fotografie geduldig ertragen haben.